Waldorf - Pressemitteilungen

Veränderte Bedingungen von Kindheit als Thema auf der didacta

Stuttgart/Hamburg/Köln, 9. Februar 2015/CU. Veränderte Bedingungen von Kindheit, auf die sich die Schulen einstellen müssen, sind in diesem Jahr Thema des Auftritts der Waldorfschulen und -kindergärten auf der Bildungsmesse didacta vom 16. bis 20. Februar 2016 in Köln, Halle 8, Stand B 010/C 015. Die Messe dient außerdem auch der Gewinnung von WaldorflehrerInnen, da an den Waldorfschulen in Deutschland pro Jahr rund 600 Stellen neu zu besetzen sind.

Am Stand der Waldorfschulen und -kindergärten können sich Interessenten über Zulassungsvoraussetzungen, Fächer und Wege zur Waldorflehrerbildung informieren. Insgesamt stehen in Deutschland elf Studienorte für Voll- und Teilzeitausbildungen zur Verfügung. WaldorflehrerInnen sind zufriedener mit ihrem Beruf als ihre KollegInnen an staatlichen Schulen. Eine große Rolle spielt dabei ihre Gestaltungsfreiheit, wie die Ergebnisse einer neueren wissenschaftlichen Studie nahelegen.

In den Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen am Stand werfen die ReferentInnen einen Blick auf die verschiedenen Veränderungen, denen Kindheit heute unterliegt. Gerade im Hinblick auf die vielbeobachteten Beziehungsprobleme in Schulen und Kindergärten sieht Dr. Wolfgang Saßmannshausen von der Vereinigung der Waldorfkindergärten einen Schlüssel darin, die realen Erwartungen der Kinder an die Erwachsenen in den Blick zu nehmen, so seine These im Referat am Elternsamstag auf der didacta.

Thematisiert wird außerdem die verstärkte Mediennutzung und die Umgang der Schulen damit. Wie Franz Glaw, BdFWS-Vorstandsmitglied und Verantwortlicher für den Arbeitskreis „Medienmündigkeit und Waldorfpädagogik“ in seinem Vortrag darlegt, zeigt die Waldorfpädagogik einen Weg zum sinnvollen Einsatz vielfältiger Medien, der sich an der Entwicklung des Kindes orientiert. Ziel ist dabei nicht nur Medienkompetenz, sondern eine umfassende Mündigkeit im Umgang mit den neuen Technologien.

Bernd Ruf von der internationalen Waldorforganisation „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.“ widmet sich in seinem Vortrag der Frage, wie Waldorfpädagogik Flüchtlingskindern bei der Bewältigung von Traumata helfen kann. Als Sonder- und Waldorfpädagoge hat Ruf seit 2006 die notfallpädagogische Krisenintervention der Waldorfpädagogik mit entwickelt und aufgebaut, sie kam schon in vielen Kriegs- und Katastrophenregionen der Welt zum Einsatz. Am Beispiel der Willkommensklassen im Parzival-Schul-Zentrum Karlsruhe zeigt er auf, wie das Modell einer Beschulung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge aussehen kann.

Eine Diskussionsrunde mit Lehrern und einer Schulärztin von Waldorfschulen, die Flüchtlingsklassen bzw. -kinder oder -jugendliche aufgenommen haben, dient dem Austausch von Erfahrungen zu diesem Thema und wirft die Frage auf, wie gut die Waldorfschulen für die Aufnahme von Flüchtlingskindern gerüstet sind. Teilnehmerin ist auch Barbara Schiller von der Organisation StART international, die wie die Freunde der Erziehungskunst Fortbildungen für WaldorflehrerInnen zu den Themen Traumabewältigung und Interkulturalität anbietet.

Zu den veränderten Bedingungen, unter denen Kinder heute aufwachsen, gehört auch die abnehmende Erfahrung mit Naturprozessen. Hier bilden die Schulgärten der Waldorfschulen und die Versorgung von Nutztieren ein Gegengewicht. Rebecca Schmitz von Mellifera e.V. zeigt in ihrem Vortrag auf der didacta, wie Bienen in den Schulgärten eingesetzt werden können. Ihre Initiative „Bienen machen Schule“bringt ImkerInnen und PädagogInnen zusammen und gibt vielfältige Anregungen zur Bildungsarbeit mit Bienen.

Die Details des didacta-Programms finden sich auf der Homepage von Waldorfpädagogik aktuell.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 235 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (BdFWS) mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Seit 2013 sitzt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BdFWS als Zweigstelle in Hamburg. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

Update: Rechtsextremismus ist mit Waldorfpädagogik unvereinbar

Stuttgart, 25. Juni 2015/HKU. Nach der Entscheidung der Mindener Waldorfschule, den Lehrer vorerst zwar vom Unterricht zu suspendieren, ihm aber nicht zu kündigen, erklärte der Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS):

"Rechtsextremismus ist in jeder Form mit der Tätigkeit an einer Waldorfschule unvereinbar.

Das Gutachten der "Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW" hat unsere Auffassung bestätigt, dass ein Verbleib des Lehrers an der Schule weder pädagogisch noch mit Blick auf den zivilgesellschaftlichen Anspruch der Waldorfschulen zu verantworten ist.

Wir erwarten von der Schulleitung unmittelbar zu Beginn des neuen Schuljahres die klare Entscheidung, sich von dem Lehrer zu trennen. Sollte sie sich bis dahin nicht dazu entscheiden, werden wir die Einleitung eines Ausschlussverfahrens der Schule aus dem BdFWS prüfen."

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 234 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (BdFWS) mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Seit 2013 sitzt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BdFWS als Zweigstelle in Hamburg. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

Update: Rechtsextremismus ist mit Waldorfpädagogik unvereinbar

Stuttgart, 25. Juni 2015/HKU. Nach der Entscheidung der Mindener Waldorfschule, den Lehrer vorerst zwar vom Unterricht zu suspendieren, ihm aber nicht zu kündigen, erklärte der Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS):

"Rechtsextremismus ist in jeder Form mit der Tätigkeit an einer Waldorfschule unvereinbar.

Das Gutachten der "Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW" hat unsere Auffassung bestätigt, dass ein Verbleib des Lehrers an der Schule weder pädagogisch noch mit Blick auf den zivilgesellschaftlichen Anspruch der Waldorfschulen zu verantworten ist.

Wir erwarten von der Schulleitung unmittelbar zu Beginn des neuen Schuljahres die klare Entscheidung, sich von dem Lehrer zu trennen. Sollte sie sich bis dahin nicht dazu entscheiden, werden wir die Einleitung eines Ausschlussverfahrens der Schule aus dem BdFWS prüfen."

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 234 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (BdFWS) mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Seit 2013 sitzt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BdFWS als Zweigstelle in Hamburg. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

Trend zu längerem gemeinsamen Lernen: Waldorfschulen sehen sich durch den Bildungsbericht bestätigt

Stuttgart/Hamburg, 16. Juni 2016/VS/CMS. Der Bund der Freien Waldorfschulen sieht durch den Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) das waldorfpädagogische Konzept des gemeinsamen Lernens bestätigt. In Deutschland lernen 85.797 Waldorfschüler*innen an 236 Schulen gemeinsam von Klasse eins bis zwölf. Dazu verzichten die Waldorfschulen auf Sitzenbleiben und Schulnoten in der Unter- und Mittelstufe. Sie sehen die Form des gemeinsamen Unterrichts als grundlegend für die individuelle Förderung und Entwicklung der Kinder, unabhängig von Begabung oder sozialer Herkunft. 

Zentrales Element der Waldorfpädagogik ist der gemeinsame Unterricht von Schüler*innen aller Begabungsrichtungen in einem Klassenverbund. Die Kinder lernen eigenmotiviert von der ersten bis zur zwölften Klasse ohne Sitzenbleiben in einem angstfreien Umfeld. Dabei entwickeln sich soziale Kompetenzen im Umgang miteinander und gleichzeitig steht für die Lehrer*innen die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes im Vordergrund. „Die Waldorfschulen unterrichten bereits seit fast 100 Jahren Schüler aller Begabungsrichtungen und Herkunft gemeinsam“, erklärt Henning Kullak-Ublick, Vorstand im Bund der Freien Waldorfschulen. „So sehen wir uns durch den heute erschienenen Bildungsbericht in unserem pädagogischen Handeln bestätigt, denn die Waldorfschulen setzen auf gemeinsames Lernen statt auf frühe Selektion nach dem Leistungsprinzip“, sagt Kullak-Ublick weiter.

Im Schuljahr 2015/16 lernen in Deutschland 85.797 Waldorfschüler*innen an 236 Schulen. Im Jahr 2005/06 waren es noch 79.714 Schüler*innen an 192 Schulen, eine Steigerung von 7,6 Prozent in 10 Jahren.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 236 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (BdFWS) mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Seit 2013 sitzt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BdFWS als Zweigstelle in Hamburg. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

Trend zu längerem gemeinsamen Lernen: Waldorfschulen sehen sich durch den Bildungsbericht bestätigt

Stuttgart/Hamburg, 16. Juni 2016/VS/CMS. Der Bund der Freien Waldorfschulen sieht durch den Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) das waldorfpädagogische Konzept des gemeinsamen Lernens bestätigt. In Deutschland lernen 85.797 Waldorfschüler*innen an 236 Schulen gemeinsam von Klasse eins bis zwölf. Dazu verzichten die Waldorfschulen auf Sitzenbleiben und Schulnoten in der Unter- und Mittelstufe. Sie sehen die Form des gemeinsamen Unterrichts als grundlegend für die individuelle Förderung und Entwicklung der Kinder, unabhängig von Begabung oder sozialer Herkunft. 

Zentrales Element der Waldorfpädagogik ist der gemeinsame Unterricht von Schüler*innen aller Begabungsrichtungen in einem Klassenverbund. Die Kinder lernen eigenmotiviert von der ersten bis zur zwölften Klasse ohne Sitzenbleiben in einem angstfreien Umfeld. Dabei entwickeln sich soziale Kompetenzen im Umgang miteinander und gleichzeitig steht für die Lehrer*innen die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes im Vordergrund. „Die Waldorfschulen unterrichten bereits seit fast 100 Jahren Schüler aller Begabungsrichtungen und Herkunft gemeinsam“, erklärt Henning Kullak-Ublick, Vorstand im Bund der Freien Waldorfschulen. „So sehen wir uns durch den heute erschienenen Bildungsbericht in unserem pädagogischen Handeln bestätigt, denn die Waldorfschulen setzen auf gemeinsames Lernen statt auf frühe Selektion nach dem Leistungsprinzip“, sagt Kullak-Ublick weiter.

Im Schuljahr 2015/16 lernen in Deutschland 85.797 Waldorfschüler*innen an 236 Schulen. Im Jahr 2005/06 waren es noch 79.714 Schüler*innen an 192 Schulen, eine Steigerung von 7,6 Prozent in 10 Jahren.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 236 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (BdFWS) mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Seit 2013 sitzt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BdFWS als Zweigstelle in Hamburg. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

Trend zu längerem gemeinsamen Lernen: Waldorfschulen sehen sich durch den Bildungsbericht bestätigt

Stuttgart/Hamburg, 16. Juni 2016/VS/CMS. Der Bund der Freien Waldorfschulen sieht durch den Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) das waldorfpädagogische Konzept des gemeinsamen Lernens bestätigt. In Deutschland lernen 85.797 Waldorfschüler*innen an 236 Schulen gemeinsam von Klasse eins bis zwölf. Dazu verzichten die Waldorfschulen auf Sitzenbleiben und Schulnoten in der Unter- und Mittelstufe. Sie sehen die Form des gemeinsamen Unterrichts als grundlegend für die individuelle Förderung und Entwicklung der Kinder, unabhängig von Begabung oder sozialer Herkunft. 

Zentrales Element der Waldorfpädagogik ist der gemeinsame Unterricht von Schüler*innen aller Begabungsrichtungen in einem Klassenverbund. Die Kinder lernen eigenmotiviert von der ersten bis zur zwölften Klasse ohne Sitzenbleiben in einem angstfreien Umfeld. Dabei entwickeln sich soziale Kompetenzen im Umgang miteinander und gleichzeitig steht für die Lehrer*innen die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes im Vordergrund. „Die Waldorfschulen unterrichten bereits seit fast 100 Jahren Schüler aller Begabungsrichtungen und Herkunft gemeinsam“, erklärt Henning Kullak-Ublick, Vorstand im Bund der Freien Waldorfschulen. „So sehen wir uns durch den heute erschienenen Bildungsbericht in unserem pädagogischen Handeln bestätigt, denn die Waldorfschulen setzen auf gemeinsames Lernen statt auf frühe Selektion nach dem Leistungsprinzip“, sagt Kullak-Ublick weiter.

Im Schuljahr 2015/16 lernen in Deutschland 85.797 Waldorfschüler*innen an 236 Schulen. Im Jahr 2005/06 waren es noch 79.714 Schüler*innen an 192 Schulen, eine Steigerung von 7,6 Prozent in 10 Jahren.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V.
Die derzeit 236 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (BdFWS) mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Seit 2013 sitzt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BdFWS als Zweigstelle in Hamburg. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

Thementag "Prävention von Missbrauch und Gewalt" (22.01.2016 in Kassel)

 

 

 

Tagung Waldorfpädagogik und Erziehungswissenschaft (20.10. - 22.10.2016 in Alfter)

Tagung Waldorfpädagogik und Erziehungswissenschaft (20.10. - 22.10.2016 in Alfter)

Tagung "Öffentlich wirken" (16.10. - 17.10.2015 in Bochum)

Tagung "Öffentlich wirken" (16.10. - 17.10.2015 in Bochum)

Tagung "Öffentlich wirken"

Ort: Bochum
Zeit: 16.10.-17.10.2015
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