01.11.2021

Feldmess-Praktikum der 10. Klasse auf Helgoland

Helgoland

"Die Lange Anna"

Am Freitag, 24.09.2021, sind wir als Klasse nach Helgoland zum Feldmesspraktikum gefahren. Um 6:30 Uhr (viel zu früh!) sind wir mit einem Reisebus 1 1/2 Stunden nach Büsum gefahren und von dort aus fast 3 Stunden mit der Fähre nach Helgoland. Ein paar Tage zuvor gab es eine Orkanwarnung, weshalb die See sehr unruhig war. Auf Grund des Schaukelns sahen sich einige Schüler und Lehrkräfte gezwungen, die dort ausliegenden Tüten ordnungsgemäß zu befüllen. Als wir dann endlich ankamen, mussten wir das Messequipment zur Jugendherberge bringen. Auf dem Weg dorthin haben uns etwa 50 Rentner angesprochen; was wir denn dort machen würden? Zugegeben, es sah schon etwas merkwürdig aus, dass 15- bis 16-jährige Schüler irgendwelche Messstangen tragen, die man auch zum Speerwerfen hätte benutzen können. Am 2. Tag hatten ein paar der Schüler das Verlangen nach alkoholischen Getränken..., daraufhin durften sie dann auch umgehend die Heimreise antreten. Tag 3 war für mich recht entspannt, da ich eine kompetente Gruppe hatte und wir sehr schnell mit dem Messen und Zeichnen fertig waren. Am 4. Tag kam eine Gruppe aus einer Berufschule in die Jugendherberge, diese durfte scheinbar machen, was sie wollten, was sehr zu unserer Belustigung war. Unsere Messdaten mussten wir in eine Excel-Tabelle eintragen, von dort aus konnten alle aus der Klasse (auch die bereits nach Hause Gefahrenen) diese auf ihre Karten übertragen. Einige hatten leider Schwierigkeiten damit, die App zu bedienen, weshalb sich das Zeichnen bei allen verzögert hatte. Meiner Meinung nach hätten wir schon am 4. Tag fertig sein können. Wie auch immer, die nächsten Tage haben wir gemessen und gezeichnet, wobei wir recht viel Freizeit hatten, und dadurch sehr viele lustige Sachen erleben durften. Wir mussten für jeden Tag einen Tagesbericht schreiben, welche von unserer Deutschlehrerin, Frau Loth, kontrolliert wurden. Das Wahrzeichen von Helgoland, "Die Lange Anna", haben wir ziemlich "belästigt", wir waren fast jeden Tag dort. An den letzten Tagen mussten wir die Karte so gut wie fertig machen, also waren diese Tage von der Arbeit her nicht so spannend. Am Ende unseres (geplanten) Aufenthaltes gab es noch eine Orkanwarnung, weshalb wir auch erst einen Tag später nach Hause konnten, unsere Abfahrt hatte sich auf Samstag verschoben. Alle, die mit ihren Arbeiten noch nicht fertig waren, „sollten“ an dem zusätzlichen Aufenthaltstag alle Puntke auf der Karte fertig zeichnen. Da meine Gruppe schon fertig war, hatten wir diesen Tag frei. Diejenigen, die am Anfang etwas falsch gemacht hatten, mussten die ganze Karte noch einmal machen (fanden sie nicht so lustig). Helgoland wird entweder zum Entspannen oder zum MwSt.-freien Einkauf von alkoholischen Getränken besucht, was man bei unserer Abfahrt gesehen hat: Auf der Fähre war eine Gruppe von etwa 40-jährigen Männern; die hatten ca. 30 Liter Alkohol dabei, nach der Fahrt waren es nur noch 25 Liter... Von Büsum aus sind wir dann mit einem Reisebus zurück zur Schule gefahren.

Ein Schüler aus der 10. Klasse

...mehr Fotos gibt es hier:

04.10.2021

Die Bauepoche der 3. Klasse

...das Bauwerk wird besichtigt.

Die 3. Klasse hat im September unter Anleitung von Frau Corsten und mit vielfältiger Unterstützung aus Kollegium und Elternschaft ihre Bau-Epoche durchgeführt. Bei einer Geländebegehung auf der Suche nach einem Projekt mit Nutzwert wurde der Plan gefasst eine Beet-Umrandung zu mauern, die gegenüber der Kräuterbeet-Mauer zwischen den Hinterausgängen von Saalbau und Musikraum liegen und sich dieser harmonisch anpassen soll. Nach jeder Menge Vorbereitung hinter den Kulissen starteten die Kinder dann in ihre Bau-Epoche: Aufgeteilt in zwei Gruppen haben sie zwei Wochen lang Erde abgetragen, Mörtel gemischt, ein Fundament hergestellt und Stein für Stein eine sechsreihige Mauer aus insgesamt 380 Ziegeln errichtet. Eingerahmt war dies von begleitenden Inhalten im Hauptunterricht zu den verschiedenen Wohnformen der Welt, zu den benötigten Materialien, Werkzeugen und Handwerker/innen. Auch kleine Referate sowie erste Hausaufgaben im freien Schreiben über die Bau-Erlebnisse des Tages gehörten dazu. Ein Höhepunkt war der Besuch eines Architekten, der den Kindern die Bauzeichnung sowie verschiedene Techniken und Grundprinzipien des stabilen Mauerns erklärte, so dass sie beim Setzen der Steine gewissenhaft auf das Versetzen der Stoßfugen achteten. Und so ist in liebevoller Handarbeit eine 15 Meter lange, geschwungene, wirklich schöne Mauer entstanden, auf die die Kinder richtig stolz sind und die nun jede/r bei einem Spaziergang rund um die Schule bewundern kann. Den Abschluss des Bau-Projekts bildete das Richtfest, bei dem die Mauer begleitet von Richtspruch, Lied, Danksagungen und Buffet feierlich an Herrn Holthusen als Vertreter der Schule übergeben wurde. Als elterliche Helferin hat mich besonders die tolle Kooperation der Kinder beeindruckt: Alle haben angepackt ohne Murren oder Streit und haben sich trotz sichtbarer Zeichen körperlicher und geistiger Anstrengung ganze zwei Wochen voll in ihr Mauer-Projekt eingebracht. Auch das Interesse und die vielen lobenden, anspornenden Rückmeldungen von Mitschüler/innen älterer Jahrgänge fand ich großartig. Dieses einfühlsame Interesse für die Jüngeren und ihre Werke wäre nicht überall selbstverständlich. Zusammenfassend kann ich sagen, dass dies ein rundum gelungenes Projekt war, bei dessen Abschluss alle Teilnehmer/innen erschöpft aber glücklich waren!

(Sonja Buschka, Helferin aus der Elternschaft der 3. Klasse)

25.08.2021

Modernisierung der Innenbeleuchtung

Im vergangenen Schuljahr wurde im Schulgebäude die Innenbeleuchtung in den Klassenräumen der Unterstufe (Klasse 1 bis 4) sowie im "Kleinen" Handarbeitsraum und dem Musiksaal modernisiert.

 

 

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