Schuljahr 2021/2022


Feldmess-Praktikum der 10. Klasse

...nach Helgoland

von Freitag, 24.09.2021 bis Samstag, 02.10.2021

Am Freitag, 24.09.2021, sind wir als Klasse nach Helgoland zum Feldmesspraktikum gefahren. Um 6:30 Uhr (viel zu früh!) sind wir mit einem Reisebus 1 1/2 Stunden nach Büsum gefahren und von dort aus fast 3 Stunden mit der Fähre nach Helgoland. Ein paar Tage zuvor gab es eine Orkanwarnung, weshalb die See sehr unruhig war. Auf Grund des Schaukelns sahen sich einige Schüler und Lehrkräfte gezwungen, die dort ausliegenden Tüten ordnungsgemäß zu befüllen. Als wir dann endlich ankamen, mussten wir das Messequipment zur Jugendherberge bringen. Auf dem Weg dorthin haben uns etwa 50 Rentner angesprochen; was wir denn dort machen würden? Zugegeben, es sah schon etwas merkwürdig aus, dass 15- bis 16-jährige Schüler irgendwelche Messstangen tragen, die man auch zum Speerwerfen hätte benutzen können. Am 2. Tag hatten ein paar der Schüler das Verlangen nach alkoholischen Getränken..., daraufhin durften sie dann auch umgehend die Heimreise antreten. Tag 3 war für mich recht entspannt, da ich eine kompetente Gruppe hatte und wir sehr schnell mit dem Messen und Zeichnen fertig waren. Am 4. Tag kam eine Gruppe aus einer Berufschule in die Jugendherberge, diese durfte scheinbar machen, was sie wollten, was sehr zu unserer Belustigung war. Unsere Messdaten mussten wir in eine Excel-Tabelle eintragen, von dort aus konnten alle aus der Klasse (auch die bereits nach Hause Gefahrenen) diese auf ihre Karten übertragen. Einige hatten leider Schwierigkeiten damit, die App zu bedienen, weshalb sich das Zeichnen bei allen verzögert hatte. Meiner Meinung nach hätten wir schon am 4. Tag fertig sein können. Wie auch immer, die nächsten Tage haben wir gemessen und gezeichnet, wobei wir recht viel Freizeit hatten, und dadurch sehr viele lustige Sachen erleben durften. Wir mussten für jeden Tag einen Tagesbericht schreiben, welche von unserer Deutschlehrerin, Frau Loth, kontrolliert wurden. Das Wahrzeichen von Helgoland, "Die Lange Anna", haben wir ziemlich "belästigt", wir waren fast jeden Tag dort. An den letzten Tagen mussten wir die Karte so gut wie fertig machen, also waren diese Tage von der Arbeit her nicht so spannend. Am Ende unseres (geplanten) Aufenthaltes gab es noch eine Orkanwarnung, weshalb wir auch erst einen Tag später nach Hause konnten, unsere Abfahrt hatte sich auf Samstag verschoben. Alle, die mit ihren Arbeiten noch nicht fertig waren, „sollten“ an dem zusätzlichen Aufenthaltstag alle Puntke auf der Karte fertig zeichnen. Da meine Gruppe schon fertig war, hatten wir diesen Tag frei. Diejenigen, die am Anfang etwas falsch gemacht hatten, mussten die ganze Karte noch einmal machen (fanden sie nicht so lustig). Helgoland wird entweder zum Entspannen oder zum MwSt.-freien Einkauf von alkoholischen Getränken besucht, was man bei unserer Abfahrt gesehen hat: Auf der Fähre war eine Gruppe von etwa 40-jährigen Männern; die hatten ca. 30 Liter Alkohol dabei, nach der Fahrt waren es nur noch 25 Liter... Von Büsum aus sind wir dann mit einem Reisebus zurück zur Schule gefahren.

Ein Schüler aus der 10. Klasse

Helgoland, "Die Lange Anna"