Betriebspraktikum


Wir, die zehnte Klasse, führten dieses Jahr, als erste Klasse an unserer Schule, das Handwerks- und Betriebspraktikum in verschiedenen Betrieben durch.

Bei diesem Praktikum geht es darum:

Die verschiedenen Produktionsvorgänge und Betriebsstrukturen kennen zu lernen. Dazu sollen wir zu dem Praktikum eine Mappe erstellen, die jeweils eine ausführliche Darstellung eines Arbeitstages pro Woche,gemachte Erfahrungen, Begründung der Wahl des jeweiligen Betriebes und eine Schlussreflektion, beinhalten soll.


Wir, Tamara und Hanna, haben unser Praktikum in zwei verschiedenen Betrieben ausgeführt, von denen wir kurz berichten werden, damit sie einen kleinen Einblick bekommen:

Meine Praktikumszeit verbrachte ich im Mövenpick Hotel in Lübeck, wo ich in insgesamt 5 Bereichen arbeitete. Meine Arbeitsbereiche: Einkauf, Haus und Zimmermädchen, Restaurant und Bankett. In meiner ersten Woche war ich bei dem Einkauf und den Hausmädchen, wo ich vieles über das Bestellen von Waren und über die Sauberkeit im ganzen Hotel lernte. Der Einkauf ist dafür zuständig die Waren für das Hotel einzukaufen, doch kauft der Einkauf überwiegend nur die Getränke ein, da der Küchenchef genau wie die Hausdame besser wissen was genau sie brauchen. Die Hausmädchen sind für die Sauberkeit der ganzen öffentlichen Räume und den Außenbereich zuständig. Die Zimmermädchen reinigen die Zimmer. Das Hotel besitzt drei Stockwerge mit insgesamt 197 Zimmern, ist jedoch noch ein kleines Objekt von der Hotelkette. Im Bankett durfte ich zwei Tage dem Personal über die Schulter gucken, und half so bei einer Hochzeit und einer Konfirmation. Das Bankett organisiert nach Bedarf verschiedene Veranstaltungen von Hochzeiten über Tagungen bis hin zu Trauerfeiern. Im Restaurant war ich vier Tage wo ich vieles über das Bedienen der Gäste, sowie das Eindecken der Tische lernte. In diesen vier Tagen half ich bei dem Frühstücksdienst und dem Mittagsdienst.
Das ganze Praktikum war eine sehr gute Erfahrung, ich lernte in allen Bereichen jede Menge und konnte so sehr viel mit nehmen. Dennoch war es auch anstregend da man den ganzen Tag nur am laufen war und sich so das Joggen am Abend hätte sparen können.


Ich habe mein Praktikum im Haarstudio Manuel in Elmshorn gemacht. Friseurin zu werden ist zwar nicht mein späterer Berufswunsch, aber ich finde sehr interessant, was man durch Farben, Schere, Föhn, Lockenwickler uns so weiter, alles aus Haaren machen kann. Ich habe jeden Tag von 9-18 Uhr gearbeitet und es wurde nie langweilig. ich durfte überall mit anpacken, habe in der Praktikumszeit sehr viel gelernt und bin froh mein Praktikum dort verrichtet zu haben.
Zu meinen Aufgaben gehörte z.B., Haare waschen, Haarfarben anmischen, Lockenwickler legen und abwickeln, die Kunden einpacken, also fürs färben vorbereiten, das Saubermachen der Plätze, Handtücher waschen, zur Bank fahren und Scheine in Hartgeld wechseln, was eine sehr vertrauensvolle Aufgabe ist, und natürlich die Kunden mit Latte Macchiato, Cappuccino, Zeitschriften etc. versorgen. Man muss immer freundlich sein und die Wünsche des Kunden erfüllen. Denn auch hier ist das Motto. Der Kunde ist König. Mit meinen Kollegen habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Alle der insgesamt 29 MitarbeiterInnen waren total nett, aufmerksam und gerne bereit mir etwas zu erklären. Besonders schön war es, das es dort Azubis gab, insgesamt 9 Stück. Mit ihnen verbrachte ich gerne meine Mittagspausen auf der Dachterasse in der Sonne und wir hatten immer viel Spaß. In meiner letzten Woche kam eine weitere Praktikantin in den Salon. Nun konnte ich zeigen, was ich alles gelernt hatte, da ich sie in den Betrieb einweisen durfte. Mit ihr zusammen machte die Arbeit doppelt Spaß. Die 3 Wochen waren eine tolle Erfahrung und es war sehr schön den Arbeitsalltag kennen zu lernen. Was mein Praktikum so besonders machte, war, das alle Kollegen so viel Vertrauen zu mir hatten und mich wirklich in allen Bereichen involvierten.