Feuerfische sind gemächliche, anmutige Schwimmer, welche den Bodengrund dem offenen Wasser oder dem Riff vorziehen. Fühlen sie sich bedroht oder haben ein Opfer ausgewählt, können sie blitzschnell nach vorne schnellen, was jedoch nur einem kurzen Sprint gleicht, denn ausdauernde Schwimmer sind die Feuerfische nicht.
An Felswänden oder kleinen Grotten hängend lauern sie auf ihre Opfer. Seine extrem verlängerten Strahlenflossen benutzt er wie eine Art Gitter: Er schränkt sein Opfer in seiner Bewegungsfreiheit immer mehr ein und treibt es in eine für ihn günstige Richtung, um sie dann blitzschnell mit aufgerissenem Maul in sich einsaugen zu können.
Ihre Rückenflossen, in denen sich das bisher stärkste bekannte Gift bei Fischen befindet, dienen offensichtlich nicht zur Jagd, sondern haben eher eine Schutzfunktion.
Kofferfische/Kuhfische verfügen über ein starkes Hautgift. Dies wird bei Gefahr ins Wasser abgegeben und kann in kürzester Zeit andere Fische töten. Die Brustflossen werden wie kleine Propeller benutzt, die Schwanzflosse wird jedoch nur bei der Flucht eingesetzt. Das macht den Kofferfisch zu einem sehr schnellen und wendigen Schwimmer.
Der Clownfisch lebt normalerweise in den Korallenriffen bei den Seeanemonen. Am Fuße dieses merkwürdigen Tieres legt er seine Eier ab. Ein besonderer Schutzstoff in seiner Haut verhindert, dass er sich an den giftigen Tentakeln der Anemone verletzt. Andere Fische werden durch das Gift der Anemone abgeschreckt und halten sich daher von seinem Gelege fern. Als Gegenleistung putzt er die Anemone und versorgt sie mit Nahrung.
Bei Kaiserfischen findet während der Entwicklung ein Farbwechsel statt. Junge Fische sind zur Tarnung Blau-Weiß gestreift, aber auch, damit sie sich im Revier von ausgewachsenen Kaiserfischen aufhalten können. Sie sind zuerst weiblich und können sich bei Bedarf in ein Männchen umwandeln.