
Zum Beginn eine kleine Geschichte:
Es war einmal vor gar nicht langer Zeit, da begab sich im nahen Speisehausland
Eine spannende Geschichte......
Eine Küchenfee kam mit angespannter Miene in die hinteren Räume zur Hüterin der Köstlichkeiten und sprach: „Dort sind zwei Herren mit düsteren Gesichtern und begehren Einlass in unseren Palast! Komm doch mal eben... “
Also folgte die Hüterin der Küchenfee und traf auf zwei Herren, die flink ihre Ausweise vorlegten“: Wir sind von der Lebensmittelkontrolle, lasset uns eintreten.“
Die Hüterin des Speisehauses war ein wenig überrascht und fragte:
„Jetzt????“
„Ja wo können wir uns umziehen?“
Also beschrieb sie ihnen den Weg durch die Gärten um in die hinteren Zimmer zu gelangen.
Dort verschwanden sie für einige Zeit und kamen mit großen weißen Kitteln, Häubchen und blauen Überschuhen wieder zum Vorschein.
Nun betraten sie die heiligen Hallen des Speisehauses um sich von der
Reinlichkeit zu überzeugen.
Die Hüterin des Speisehauses zeigte ihnen die großen und die kleinen Räume,
das kalte Zimmer und alles das, was nur wenige zu sehen bekommen.
In Begleitung der Hüterin des Speisehauses betraten die Herren nun das
Schreibzimmer um auch dort viele Schriftstücke zu sichten:
Wareneingangskontrolle
Temperaturkontrolle Warmausgabe
Belehrungsbescheinigungen der Küchenfeen
Belehrungsbescheinigung der Hüterin
HACCP Kontrollen
Temperaturkontrolle des kalten Zimmers
Die mit Argusaugen gehüteten Bücher legte die Hüterin vor.
Den Herren mit den finsteren Mienen gewann sie dann doch ein Lächeln
ab.
Denn alles war sehr sehr gut!!!!
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Inge Ehrhardt: Hier kannst Du futtern wie bei Muttern, bei Inge verhungert niemand! |
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Eva Demgenski: "Kummerkasten" Eva hat zu jeder Zeit ein offenes Ohr |
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Sonja Patriarca: Unsere Italienerin... Wandelndes Wörterbuch. Welch' glückliche Fügung für unsere Italienisch lernenden Küchenfeen. |
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Helga Anheier: Helga, die Königin der vegetarischen Vollwertkost. Zitat: "Das soll ich kochen??? Ich mach das, aber das will ja sowieso keiner !!!" |
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Carmen Nobbe (Küchenleitung): ...ohne Worte... |
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...und immer schön ruhig bleiben... | |
| Vorplanung: | ![]() |
Die Planung der Bestellung und des Speiseplans erledigt Carmen Nobbe (Küchenchefin) am Freitagnachmittag zuhause. Sie entwirft den neuen Speiseplans und gibt die benötigten Bestellungen an die Firmen Gebhard (dreimal die Woche Lieferung mit Bioobst), Schöller (Dienstag mit Eis) und Reiner Ehlers und Grell (Biofleisch etc.). |
| 8:00 Uhr : | ![]() |
Um 8:00 Uhr beginnt entweder Inge oder Helga mit den Frühstücksvorbereitungen. Sie beginnen damit, Brötchen zu schmieren, Salate und Tomaten zu waschen, Laugenstangen und Croissants aufzubacken, Schockolade zu schmelzen usw. |
| 9:30 Uhr : | ![]() |
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Um 9:30 Uhr beginnt der Frühstücksverkauf. Außerdem beginnen um diese Uhrzeit auch die Mittagsvorbereitungen. |
| 11:00 Uhr : | ![]() |
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Eine zweite Hilfskraft kommt dazu packt mit an. |
| 11:30 Uhr : | ![]() |
Nun beginnt der Verkauf des Mittagsessens. Die Anzahl der Essensportionen liegt bei 100 bis 160 pro Tag. |
| 12:30 : | ![]() |
Der Abwasch beginnt. Es wird angefangen, die Küche aufzuräumen, zu putzen, und die Essensreste werden gesammelt und entsorgt. |
| 15:30 Uhr : | ![]() |
Die Mensa schließt. |
Carmen Nobbe, die Küchenchefin muss täglich unterschiedlichste Probleme bewältigen. Mal kommt es vor, dass die Lieferungen am Montag nicht vollständig sind und nachgekauft werden müssen oder sogar gar nicht geliefert werden. Das heißt für sie "improvisieren" und/oder eine Änderung des Speiseplanes. Zusätzlich verzögert sich ihr Arbeitsschluss auf Grund von Fehlern der von der Schule gestellten Küchenhilfen (Schüler) um 1 bis 2 Stunden.
Unser Speisehaus bietet Außenstehenden die Möglichkeit für ein Praktikum und sie bietet auch behinderten Menschen die Möglichkeit sich sozial zu integrieren.
Wegen der schlechten Lagermöglichkeiten des Speisehauses, muss Gekauftes schnellstmöglichst verarbeitet werden, da kein Kühlhaus oder ähnliches vorhanden ist. Dies hat auch zur Folge, dass eine längerfristige Planung nicht möglich ist. Da in dem Speisehaus zu 80% Bioprodukte verwendet werden und dieses Speisehaus zudem auch noch die günstigste Kantine im Umkreis ist, ist die Finanzierung von vergleichsweise teurem Biofleisch nur einmal in der Woche möglich.