Wie kommt der Sand an den Strand?
![]() |
Meist werden diese Fragen erst gestellt, wenn er fehlt. Strandsand ist etwas ganz Selbstverständliches - ohne ihn wäre ein Sommerurlaub kaum vorstellbar. Betrachtet man den Strandsand mit einer Lupe, so erkennt man, dass die einzelnen Körnchen rund, glatt und weißlich oder farblos sind. Sie alle bestehen aus dem selben Mineral, aus Quarz. An der Erdoberfläche ist Quarz (Siliziumdioxid) das häufigste Mineral. Ursprünglich entstand und entsteht Quarz bei der Bildung magmatischer Gestalten, die aus feurig-flüssigen Schmelzen erstarren. In ihnen (z.B im Granit) findet man den Quarz als kleine kristalline Körnchen. Sie sind, gegenüber den meisten anderen Mineralen, besonders verwitterungsbeständig und sehr hart. Quarz ist stärker als Harz! Verwittert nun solch ein quarzhaltiges Gestein, so werden die anderen Minerale zersetzt. Der Quarz bleibt übrig - eine große Masse kleiner Quarzkörnchen. Das fließende Wasser spült sie hinweg, durch Bäche und Flüsse bis zum Meer. Dabei reiben sich die einzelnen Körnchen aneinander und werden so allmählich schön rund und glatt. Sie erhalten also die für ein Sandkorn typische Form.
![]() |
|
| Sandkörnchen | Elbstrand bei Hamburg |
Die meisten Sandkörner z.B. am Ostseestrand sind allerdings nicht auf so direktem Wege hierher gekommen. Sie haben bereits ein viel bewegteres Schicksal hinter sich, denn sie stammen meist aus den eiszeitlichen Ablagerungen. Werden diese von den Steilufern abgetragen, so gelangen große Mengen von Sand ins Meer. Das Wasser trägt den Sand mit sich fort und transportiert ihn parallel zur Küste. Auf diese Weise gelangt der Sand dorthin, wo wir ihn gerne sehen: an die weiten Sandstrände unserer Urlaubsküsten.
Diese Seiten wurden von Mara und Eva im Rahmen des Informatikunterrichtes der 12. Klasse gestaltet.