"VERWANDTE SIND AUCH MENSCHEN"
- Klassenspiel der 8. Klasse-

Kurze Zusammenfassung

Eine Erbschaft - eine gute Gelegenheit, mal die ganze Familie zusammenzuführen, zumal sich einige der Verwandten zuvor nicht einmal untereinander gekannt hatten. Auch Stefan Blankenburg hatte eigentlich keiner der Verwandten je zu Gesicht bekommen, jenen zu Vermögen gekommenen Auswanderer, der gerade aus Amerika zurückgekehrt ist - leider jedoch als Leiche - und dessen Testament allen Regeln zu widersprechen scheint: Es zwingt die Verwandten dazu, einige Tage gemeinsam in der Villa des tragisch Verstorbenen zu verbringen. Zeit genug, einander kennen- und lieben zu lernen, in vielerlei Hinsicht... Wie dem Zuschauer schnell klar wird, ist Stefan Blankenburg gar nicht tot - er hat nur die Rollen mit seinem treuen Diener Leberecht Riedel getauscht, um sich von der Gier und Rücksichtslosigkeit seiner Verwandten zu überzeugen: Schließlich ist er seinerzeit nur deshalb ausgewandert, weil ihn sein Bruder um den ihm zustehenden Teil einer Erbschaft betrogen hat. Bald muß Stefan Blankenburg jedoch erkennen, daß er sich in seinen Angehörigen getäuscht hat. Der böse Bruder ist längst tot, die anderen sind zwar teilweise etwas "schräg", jedoch keineswegs so bösartig, wie der Erbonkel vermutet hatte. Nun würde Blankenburg gern unter die Lebenden zurückkehren und sich aussöhnen, doch dies gestaltet sich naturgemäß etwas schwierig. Zusätzliche Komplikationen entstehen, als seine - nicht immer messerscharf denkenden - Anverwandten in dem undurchsichtigen Diener den Mörder ihres guten Onkels identifizieren. Nach allerlei Verwechselungen, die durch das Auftauchen des wirklichen Dieners Riedel noch verkompliziert werden, wendet sich schliesslich alles zum Guten und Blankenburg wird wieder in den Kreis der Familie aufgenommen.
 

Diese Seiten wurden von Frederik Orlovius und Philipp Scharmer im Rahmen des Informatikunterrichtes der 12. Klasse gestaltet.